Wenn eine ernährungsbedingtes Krankheitsbild diagnostiziert wurde, oder auch wenn wenn bestimmte Diagnosen durch eine Lebensumstellung beeinflußbar sind, ist eine Ernährungstherapie erfolgversprechend. Bei bestehender Nahrungsmittelintoleranz (Fructose-, Lactose-, Sorbit-, Histaminintoleranz, Glutensensitivität) oder auch generell bei einem Ungleichgewicht im Darm können Symptome gezielt und effektiv behandelt werden.

Aber auch Beschwerden nach Bauchoperationen können durch einen adaptierten Ernährungsplan gebessert werden. Sodbrennen, Reflux, Reizdarmsyndrom, Divertikelkrankheit (Ausstülpungen im Darm, meist festgestellt mittels Darmspiegelung) oder chronische Verstopfung sind nur einige Beispiele für Symptome, die durch die passende Ernährung gelindert werden.

Ziel der ernährungstherapeutischen Beratung ist es, daß Sie selbst der beste Therapeut Ihrer Erkrankung werden und wissen, welche Lebensmittel für Sie optimal und welche zu vermeiden sind.

Ursachen erkennen, Beschwerden abklären und ein individuelles Therapiekonzept erstellen.
Dafür nehme ich mir Zeit und berate Sie gerne.
  • Gesunde Ernährung für einen immunkompetenten Darm…

    Unsere Darmflora, „Mikrobiom“ genannt, besteht aus unzähligen Bakterien. Im Idealfall funktionieren sie harmonisch miteinander und helfen unserem Darm bei der Verdauungsarbeit.

    Das Wichtigste ist dabei, das richtige Futter für unsere Bakterien im Darm bereitzustellen. Das heißt, eine ausgewogene, vielfältige und gesunde Ernährung spielt dabei die Hauptrolle, um ein Gleichgewicht bei der Verdauung herzustellen und zu erhalten.

    Die „guten“ Bakterien, wie etwa Milchsäurebakterien (Lactobacillen) sorgen dafür, dass die Darmschleimhaut intakt ist und richtig funktioniert. So kann der Körper mit Mineralstoffen, wichtigen Fettsäuren und Mikronährstoffen versorgt werden und das Immunsystem kompetent reagieren.

    Kommt es zu einem Ungleichgewicht des Mikrobioms, nehmen die ungünstigen Bakterien zu und es kommt zu vermehrter Gasbildung mit daraus resultierenden Blähungen. In weiterer Folge wird die Darmschleimhaut angegriffen und wird durchlässig für Schadstoffe und allergieauslösende Substanzen. Der Körper reagiert neben Verdauungsbeschwerden (Stuhlunregelmäßigkeiten, krampfartigen Schmerzen, Blähungen) auch mit allergisch imponierenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hautreaktionen oder unter Umständen auch mit Gelenksbeschwerden. Typische Symptome eine gestörten Darmbarriere sind ausgeprägte Müdigkeit vor allem nach dem Essen, Konzentrationsschwierigkeiten oder das Gefühl „wie benebelt“ zu sein.

    Mit der richtigen Ernährung können diese Beschwerden in Stufen beseitigt werden. Die Darmschleimhaut und damit auch das Immunsystem werden wieder aufgebaut.

    Was genau gesunde Ernährung ist und wie Unverträglichkeiten behandelt oder vermieden werden können, wird im Rahmen der Ernährungsberatung besprochen, erlernt und umgesetzt. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin für ein gutes Bauchgefühl – Ich berate Sie gerne!

  • Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht ist…

    Blähungen, Bauchschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten wie Durchfälle oder Verstopfung sind Ihnen nur allzu bekannt? Aber bisher konnte keine Ursache gefunden werden?
    Oft ist eine Störung der Darmbarriere schuld an den Beschwerden. Es kommt zu einer Fehlbesiedelung der Darmbakterien mit erhöhter Durchlässigkeit der Darmwand für schädliche Stoffe. Das Immunsystem des Darms arbeitet nicht mehr im vollen Ausmass und Entzündungen der Darmschleimhaut, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergie-ähnliche Symptome können die Folge sein.
    Eine solche Darmbarrierestörung kann mittels Stuhldiagnostik festgestellt werden. Danach erfolgt die gezielte Darmsanierung durch Ernährungstherapie, bei Bedarf mit naturheilkundlicher Unterstützung.

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Fructose-, Lactose-, Sorbit-, Histaminintoleranz, Glutensensitivität)…

    Fructosemalabsorption, Laktoseintoleranz und Sorbitintoleranz gehören im weiteren Sinne zu den Zuckerunverträglichkeiten. Fruchtzucker, Milchzucker und Zuckeraustauschstoffe sind in vielen Lebensmitteln vorhanden und können Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle hervorrufen. Eine häufige Begleiterkrankung ist dabei auch die Histaminunverträglichkeit, bei der es nach dem Genuss von bestimmten Nahrungsmitteln typischerweise zu Magenschmerzen, Bauchkrämpfen, Kopfschmerzen, Hautrötungen oder sogar Kreislaufbeschwerden kommen kann.
    Das heisst aber nicht, dass diese Lebensmittel konsequent ein Leben lang vermieden werden müssen!
    Mit Hilfe eines Stufenplans werden die Übeltäter für die Beschwerden gefunden und können nach einer Karenzphase nach und nach wieder in den Speiseplan eingefügt werden. Hilfreiche Tricks, Rezepte und und Tipps für empfindliche Bäuche gehören dabei selbstverständlich zur Therapiebegleitung.

  • Blähungen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Bauchschmerzen…

    Auch wenn diese Beschwerden jeder in irgendeiner Form kennt, so können sie aber auch überhand nehmen und den Alltag einschränken. Dann ist der erste Schritt, die Ursache für diese Symptome zu finden. Dabei ist die Erstellung eines Ernährungstagebuchs hilfreich und zeigt in fast allen Fällen, wo die Bauchbeschwerden herkommen.
    Ob der Darm generell aus dem Gleichgewicht gekommen ist, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder -Allergien bestehen oder einfach bestimmte Ernährungsfehler gemacht wurden, wird in einem ersten Schritt diagnostiziert. Je nach Ursache der Symptome erfolgt mittels Stuhldiagnostik eine Analyse der Abbaustoffe, Entzündungsfaktoren und des Mikrobioms (der Darmbakterien) im Stuhl. Die nächsten Schritte umfassen eine individuelle und gemeinsam erarbeitete Umstellung von einzelnen Faktoren der Ernährung oder eine gezielte Ernährungstherapie. Bei Bedarf wird die Therapie durch naturheilkundliche Ansätze begleitet.

  • Ernährungstagebuch…

    Wenn der Verdacht besteht, dass Beschwerden in Zusammenhang mit bestimmten Lebensmitteln auftauchen, dann ist die Erstellung eines Ernährungstagebuchs unerlässlich. Zumindest für 7 Tage sollte Buch geführt werden über sämtliche Stoffe, die in den Mund wandern. Dazu werden im Tagebuch je nach Erfordernis auch die Beschwerden, die Stimmung und Befindlichkeiten, eventuelle Aktivitäten und der Stuhlgang erfasst.
    Anschließend kann anhand einer vorher bereits erfolgten oder auch gemeinsamen Auswertung des Tagebuchs die massgeschneiderte Ernährungstherapie beginnen.

“Lass deine Nahrung die Medizin und deine Medizin die Nahrung sein”

— Hippokrates 400 v. Chr.